Burn-out-Syndrom
Das Burn-out-Syndrom ist ein Zustand emotionaler und körperlicher Erschöpfung, der als Krankheit medizinisch nicht klar definiert ist. Merkmale sind das übermäßige Engagement im Beruf, das Leugnen eigener Bedürfnisse und das Gefühl der Unentbehrlichkeit. Symptome wie häufige Infektionskrankheiten, Herzrasen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und das Gefühl der Überforderung gehen häufig mit dem Syndrom einher. Das Burn-out-Syndrom tritt nicht, wie oft behauptet wird, nur bei Führungskräften auf. Neben den klassischen Helferberufen wie Sozialpädagogen oder Pflegekräfte können auch Studenten und Sportler davon betroffen sein. Kurze „Auszeiten“ und eine maßvolle Arbeitszeit beugen dem Syndrom vor. In schweren Fällen des „Ausgebranntseins“ kann eine Psychotherapie notwendig sein.