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DGUV Arbeit & Gesundheit 1/2 2012

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Chemikalienschutzhandschuhe

Chemikalienschutzhandschuhe schützen vor aggressiven Substanzen und gesundheitsschädlichen Lösemitteln. Man unterscheidet einfache Schutzhandschuhe und vollwertige Schutzhandschuhe. Sie sind durch Piktogramme (Becherglas oder Erlenmeyerkolben) gekennzeichnet. Der vollwertige Schutzhandschuh schützt vor mindestens drei von zwölf Prüfchemikalien für mindestens 30 Minuten. Ein Kennbuchstabe unter dem Erlenmeyerkolben-Piktogramm gibt an, für welche Chemikalien der Handschuh geprüft ist: z. B. A für Methanol, B für Aceton, C für Acetonitril usw. Schutzhandschuhe mit einfachem Chemikalienschutz sind am Becherglas- Piktogramm zu erkennen. Sie bieten in erster Linie „Spritzschutz“ gegenüber speziellen Chemikalien und sind wasserdicht. Materialien sind z. B. Naturlatex, Nitril oder Fluorkautschuk. Aber: Es gibt keinen Handschuh, der gegen alle Gefahrstoffe schützt, und jeder Handschuh ist nach einer bestimmten Zeit gegenüber fast jedem Stoff durchlässig. Lösemittel haben oft sehr kurze Durchbruchzeiten (Toluol: 6 bis 20 Minuten). Das heißt, Chemikalienhandschuhe müssen vor jedem Gebrauch sorgfältig geprüft werden, ob sie ihre Schutzfunktion eingebüßt haben. Mehr zum Thema im Internet unter: www.gisbau.de zur Übersicht