Ausgabe 3/4

Bild: Ralpf Klohs
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
diese Ausgabe hat zwei Themen als Schwerpunkte, mit denenjeder von uns regelmäßig konfrontiert ist. Unabhängig vom jeweiligen
Beruf: Multitasking und Lärm begleiten uns im Alltag.
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Bild: Bamas
Psychische Belastungen
"Wir müssen das Thema dringend anpacken"
Das Thema psychische Belastungen bei der Arbeit gewinnt immer stärker an Bedeutung. Mehr als 59 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage gehen auf das Konto der daraus folgenden Erkrankungen, bei immer mehr Menschen führen sie zu einer Frühverrentung. Ursache dafür ist unter anderem die grundlegende Veränderung des Belastungsspektrums in der Arbeitswelt. Dieser Herausforderung muss auch der Arbeitsschutz begegnen, psychische Faktoren müssen den gleichen Stellenwert haben wie physische. Im Interview mit Chefredakteurin Dagmar Schittly erläutert die Ministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, warum das Thema so wichtig ist und welche Weichen nun – auch politisch – gestellt werden müssen.
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"Multitasking"
Alles gleichzeitig und sofort - aber nicht besser
Die Zeit ist knapp, die To-do-Liste lang. Beschäftigte versuchen deshalb häufig, möglichst viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Sie "multitasken". Doch der Mensch ist keine Maschine und kann nur bestimmte Tätigkeiten gleichzeitig ausführen. Wer das missachtet, erhöht den Stresspegel und die Fehlerrate – und braucht sogar noch mehr Zeit für seine Aufgaben.
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Bild: Getty Images
Kindertageseinrichtungen
Versichert von Anfang an
Mit der Bastelschere daneben geschnitten, vom Klettergerüst gefallen, beim Fangenspielen umgeknickt: Ein Unfall in der Krippe, dem Kindergarten oder Hort ist schnell passiert. Gut, dass die Kinder in Kindertageseinrichtungen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen.
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"Tag gegen Lärm"
Es geht auch leiser
Der bundesweite "Tag gegen Lärm" – diesmal am 24. April – gibt alljährlich Anlass, über die Lautstärke unseres Lebens nachzudenken. Wie es in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen leiser zugehen könnte, erforschen Fachleute der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung das ganze Jahr über.
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Bild: Mauritius images
Biomonitoring
Immer dem Gefahrstoff nach
Gefahrstoffe können Spuren im menschlichen Körper hinterlassen. Wo genau, wie intensiv und ob dies Folgen für die Gesundheit hat, können Arbeitsmediziner mit Hilfe von Biomonitoring bestimmen. Wie es funktioniert, erklärt Dr. Kirsten Märkel von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI).
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Bild: fotolia.de/INFINITY
Kabinenluft
"Wir nehmen das sehr ernst"
Sind Ölrückstände in der Kabinenluft verantwortlich für gesundheitliche Beschwerden von Crewmitgliedern und Passagieren? Dieser Frage geht die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft auf den Grund. Trikresylphosphat – der Zusatzstoff von Turbinenölen – konnte als Ursache bereits ausgeschlossen werden.
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Work-Life-Balance
Entgrenztes Leben
Die Grenze zwischen Arbeit und Privatem verschwimmt immer mehr. Warum eine ausgewogene Work-Life-Balance so wichtig ist und wie sich das Gleichgewicht wiederherstellen lässt, erklärt die Psychologin Dr. Marlen Cosmar.
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Arbeit und Privates
Funkstille in der Freizeit
Vorbildlich: Bei Daimler können die Mitarbeiter seit Anfang des Jahres alle E-Mails löschen lassen, die während ihrer Abwesenheit ankommen. Dass das Anliegen trotzdem bearbeitet wird, ist nur eine neue Spielregel, um Arbeit und Privates miteinander zu vereinbaren.
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