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Titelbild Ausgabe 3/4 2012

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Ausgabe 3/4

| Bild: Wolfgang Kurz
Bild: Ralpf Klohs
|

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Ausgabe hat zwei Themen als Schwerpunkte, mit denen
jeder von uns regelmäßig konfrontiert ist. Unabhängig vom jeweiligen
Beruf: Multitasking und Lärm begleiten uns im Alltag.

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| Bild: Ursula von der Leyen, Ministerin für Arbeit und soziales
Bild: Bamas
|

Psychische Belastungen

"Wir müssen das Thema dringend anpacken"

Das Thema psychische Belastungen bei der Arbeit gewinnt immer stärker an Bedeutung. Mehr als 59 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage gehen auf das Konto der daraus folgenden Erkrankungen, bei immer mehr Menschen führen sie zu einer Frühverrentung. Ursache dafür ist unter anderem die grundlegende Veränderung des Belastungsspektrums in der Arbeitswelt. Dieser Herausforderung muss auch der Arbeitsschutz begegnen, psychische Faktoren müssen den gleichen Stellenwert haben wie physische. Im Interview mit Chefredakteurin Dagmar Schittly erläutert die Ministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, warum das Thema so wichtig ist und welche Weichen nun – auch politisch – gestellt werden müssen.

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| Bild: Multitasking |

"Multitasking"

Alles gleichzeitig und sofort - aber nicht besser

Die Zeit ist knapp, die To-do-Liste lang. Beschäftigte versuchen deshalb häufig, möglichst viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Sie "multitasken". Doch der Mensch ist keine Maschine und kann nur bestimmte Tätigkeiten gleichzeitig ausführen. Wer das missachtet, erhöht den Stresspegel und die Fehlerrate – und braucht sogar noch mehr Zeit für seine Aufgaben.

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| Bild: Versichert von Anfang an
Bild: Getty Images
|

Kindertageseinrichtungen

Versichert von Anfang an

Mit der Bastelschere daneben geschnitten, vom Klettergerüst gefallen, beim Fangenspielen umgeknickt: Ein Unfall in der Krippe, dem Kindergarten oder Hort ist schnell passiert. Gut, dass die Kinder in Kindertageseinrichtungen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen.

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| Bild: 'Tag gegen Lärm' |

"Tag gegen Lärm"

Es geht auch leiser

Der bundesweite "Tag gegen Lärm" – diesmal am 24. April – gibt alljährlich Anlass, über die Lautstärke unseres Lebens nachzudenken. Wie es in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen leiser zugehen könnte, erforschen Fachleute der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung das ganze Jahr über.

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| Bild: Immer dem Gefahrstoff nach
Bild: Mauritius images
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Biomonitoring

Immer dem Gefahrstoff nach

Gefahrstoffe können Spuren im menschlichen Körper hinterlassen. Wo genau, wie intensiv und ob dies Folgen für die Gesundheit hat, können Arbeitsmediziner mit Hilfe von Biomonitoring bestimmen. Wie es funktioniert, erklärt Dr. Kirsten Märkel von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI).

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| Bild: 'Wir nehmen das sehr ernst'
Bild: fotolia.de/INFINITY
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Kabinenluft

"Wir nehmen das sehr ernst"

Sind Ölrückstände in der Kabinenluft verantwortlich für gesundheitliche Beschwerden von Crewmitgliedern und Passagieren? Dieser Frage geht die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft auf den Grund. Trikresylphosphat – der Zusatzstoff von Turbinenölen – konnte als Ursache bereits ausgeschlossen werden.

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| Bild: Entgrenztes Leben |

Work-Life-Balance

Entgrenztes Leben

Die Grenze zwischen Arbeit und Privatem verschwimmt immer mehr. Warum eine ausgewogene Work-Life-Balance so wichtig ist und wie sich das Gleichgewicht wiederherstellen lässt, erklärt die Psychologin Dr. Marlen Cosmar.

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Arbeit und Privates

Funkstille in der Freizeit

Vorbildlich: Bei Daimler können die Mitarbeiter seit Anfang des Jahres alle E-Mails löschen lassen, die während ihrer Abwesenheit ankommen. Dass das Anliegen trotzdem bearbeitet wird, ist nur eine neue Spielregel, um Arbeit und Privates miteinander zu vereinbaren.

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