AuG-Logo

Video


Sehen Sie ein Interview mit Dr. Stefan Hussy, Präventionsleiter Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, zu Raubüberfällen am Arbeitsplatz.

Abonnieren Sie ARBEIT UND GESUNDHEIT

Titelbild Ausgabe September 2010

ARBEIT UND GESUNDHEIT, ist das praxisorientierte Fachmagazin für sicheres und gesundes Arbeiten. Werden Sie Abonnent! Damit Sie keine Ausgabe verpassen und immer top informiert sind.

Bild des Monats







Werfen Sie einen
kritischen Blick auf
"Das Allerletzte"
und wählen Sie das Bild des Monats!

Newsletter

Den kostenlosen Newsletter bestellen und in Sachen Arbeitsschutz auf dem Laufenden sein.

Dezember 2009

Demografischer Wandel

Gesundheit für jedes Alter

Tatsächlich nimmt beispielsweise die körperliche Leistungsfähigkeit ab. Aber Ältere kompensieren einen Großteil ihrer Einschränkungen durch Erfahrung, differenziertes methodisches und organisationales Wissen sowie ausgeprägte soziale Kompetenzen. Und gegen die lästige Altersweitsichtigkeit hilft schließlich eine Lesebrille, gegen schwindende Körperkraft eine praktische Hebehilfe – die im Übrigen auch den Rücken der jüngeren Kollegen schont. Trotzdem nehmen manche kognitive Fähigkeiten mit den Jahren ab. „Ältere sind tatsächlich langsamer. Allerdings bewegen sich die Unterschiede zu den Jüngeren im Millisekundenbereich“, erklärt Dr. Hanna Zieschang von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Die Frage ist, ob das für das Arbeitsleben wirklich relevant ist. Denn wie bei nachlassender Köperkraft gibt es auch hier Ausgleich: Ein verlangsamtes Reaktionsvermögen beispielsweise kann im Alltag durch Voraussicht wettgemacht werden, eine größere Vergesslichkeit durch vermehrtes Notieren wichtiger Dinge. Und vor allem: Wer sein Leben lang lernt, ist dazu auch im Alter noch gut in der Lage.

| Bild: Ältere Beschäftigte
Das Potenzial älterer Menschen kommt am besten zum Tragen, wenn sie individuell und altersgerecht gefördert werden.
|


Verschwendung von Ressourcen Wie wenig sich Beschäftigte eines Jahrgangs über einen Kamm scheren lassen, zeigt sich auch an der Diskussion über das Anheben des Rentenalters auf 67 Jahre. Niemand möchte dem vielzitierten Dachdecker noch mit fast 70 Jahren zumuten, auf dem First herumzuklettern. Viele andere Menschen hingegen können sich gut vorstellen, länger berufstätig zu sein. Gerade hat eine repräsentative Studie des Instituts für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund im Auftrag der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ermittelt, dass 58 Prozent der Arbeitnehmerinnen in Deutschland glauben, ihrer Arbeit auch mit 67 Jahren noch gewachsen zu sein. Und vielleicht wäre ja auch der Dachdecker gerne noch länger im Job, wenn er eine körperlich weniger aufreibende Tätigkeit ausüben könnte.

| Bild: Fit für den demografischen Wandel? | Ist Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel?
Der Demographie-Check ist ein einfach anzuwendendes Instrument zur Selbstbewertung. Er ermöglicht insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen eine Bestandsaufnahme ihrer demografischen Situation und gibt einen Ausblick auf die möglichen betriebswirtschaftlichen Auswirkungen. Das Instrument zur Selbsteinschätzung steht als Online-Tool unter www.inqa-demographie-check.de kostenlos zur Verfügung.
zur vorherigen Seite springen | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | zur nächsten Seite springen
zur Übersicht