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Titelbild Ausgabe 3/4 2012

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Aktuelle Ausgabe April

| Bild: Utensilien für Hobbygärtner
© Ingram Publishing
|

Arbeiten im Freien

Tipps für die Gartenarbeit

Mit dem Frühling beginnt die Saison für die Hobbygärtner. Wer gesund und unverletzt durch die schöne Zeit im Garten kommen will, sollte die zehn Tipps der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung beherzigen.

1. Benutzen Sie als Aufstiegshilfen nur Leitern, keine Stühle oder Ähnliches. Die Leiter sollte nicht beschädigt sein und ein GS- oder BG-Zeichen für geprüfte Sicherheit tragen. Und bitte nicht bis auf die oberste Sprosse steigen oder sich weit hinauslehnen – Stürze von oder mit Leitern können sehr schmerzhafte Folgen haben.

2. Überprüfen Sie sorgfältig, ob motorisierte Gartengeräte unbeschädigt sind, bevor Sie sie nach derWinterpause in Betrieb nehmen. Auch Gartengeräte sollten immer ein GS-Zeichen tragen.

3. Vergewissern Sie sich, dass Kabel, Kabeltrommeln und Ähnliches für den Einsatz im Freien geeignet und die Isolationen unbeschädigt sind.

4. Greifen Sie bei Pannen nie in das noch laufende Gerät; ziehen Sie immer vorher den Netzstecker. Überlassen Sie Reparaturen grundsätzlich dem Fachmann.

5. Prüfen Sie genau, ob der Einsatz von Gartenchemikalien (Pflanzenschutz- und Düngemittel, Unkrautvernichter usw.) wirklich erforderlich ist; erkundigen Sie sich nach gesundheitlich und ökologisch unbedenklichen Alternativen.

6. Wo sich „Chemiekeulen“ nicht vermeiden lassen, gilt: Verwenden, lagern und entsorgen Sie Gartenchemikalien streng nach Anleitung. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung und fragen Sie beim Kauf nach dem Sicherheitsdatenblatt des Produktes. Halten Sie Kinder von Gartenchemikalien und -gerätschaften fern. Auch frisch gedüngte oder mit Unkrautvernichter behandelte Rasenflächen eignen sich nicht als Spielplatz!

7. Arbeiten Sie mit Schutz: Chemikalienschutzhandschuhe schützen vor direktem Kontakt mit ätzenden Gartenchemikalien, Gartenhandschuhe vor mechanischen Verletzungen. Wer in den Handschuhen schwitzt, kann Baumwollhandschuhe unterziehen, die Feuchtigkeit aufnehmen und für ein angenehmeres Tragegefühl sorgen. Eine Alternative sind Hautschutzcremes, die es in Baumärkten, Drogerien oder Apotheken gibt. Lassen Sie sich beraten – auch über eine schonende Reinigung und Pflege der Hände nach der Gartenarbeit. Bei manchen Arbeiten kann auch ein Schutz für die Augen sinnvoll sein, beispielsweise beim Umgang mit Chemikalien, beim Hecken- oder Baumschneiden. Spezielle Schutzbrillen – in sportlichem Design und auch mit UV-Filter – gibt es ebenfalls im Baumarkt. Sinnvoll sind feste Schuhe, in denen sich ein unfreiwilliges Stolpern und Ausrutschen vermeiden lässt.

8. Belasten Sie Ihren Rücken nicht durch stundenlang gebückte Arbeitshaltung. Wenn Sie keine Knieprobleme haben, arbeiten Sie im Knien – dafür gibt es im Baumarkt spezielle Unterlagen – oder in der Hocke. Nutzen Sie Hebe- und Tragehilfen wie Sackkarren für den Transport von Gartenkübeln, Blumenerde und Ähnlichem. Wenn Sie auch im Winter etwas für Ihre Muskulatur und Fitness getan haben, strengt die Gartenarbeit weniger an.

9. Sorgen Sie für eine regelmäßige Auffrischung Ihrer Tetanus-Impfung und fragen Sie Ihren Arzt nach der Notwendigkeit einer Zeckenbissimpfung.

10. Machen Sie Ihren Garten nicht zum zweiten Arbeitsplatz: Nutzen Sie ihn vor allem zur Erholung und zum Stressabbau.

DGUV/mir,
redaktion@arbeit-undgesundheit.de
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