AuG-Logo

Leserservice

Aboänderungen:
Adresse, Ansprechpartner,
Bezugsmenge, Probehefte

Leserservice

DGUV Arbeit & Gesundheit 5/6 2012

Titelbild DGUV Arbeit & Gesundheit 5/6

Der schnelle Weg
zur aktuellen DGUV Arbeit & Gesundheit
5/6 2012.

Bewerben Sie sich!

Sie sind Sicherheits- beauftragter? Dann bewerben Sie sich für das "Profil Sicher- heitsbeauftragter"! Wir veröffentlichen in jeder Ausgabe einen Steckbrief.

Twitter

Bild des Monats







Werfen Sie einen
kritischen Blick auf
"Das Allerletzte"
und wählen Sie das Bild des Monats!

Aktuell

| Bild: Preis
© DGUV
|

Medien

Ein Jahr "ohne Gentechnik"- Kennzeichnung für Lebensmittel

[Greenpeace/red 15.05.2009] - Seit dem 1. Mai 2008 können Lebensmittelhersteller ihre Waren als gentechnikfrei kennzeichnen, wenn sie keine Gen-Pflanzen im Tierfutter und keine gentechnisch veränderten Zusätze verwenden. Nach zögerlichem Anfang setzen immer mehr Unternehmen auf die verbraucherfreundliche Kennzeichnung.

Die Möglichkeit zur freiwilligen Kennzeichnung ohne Gentechnik schloss ansatzweise die Lücke, die in den gesetzlichen Regelungen besteht: Bereits seit April 2004 müssen gentechnisch veränderte Lebensmittel als solche gekennzeichnet sein. Ausgenommen von der Regelung sind jedoch tierische Produkte wie Milch, Eier und Fleisch, die mit Gen-Tierfutter erzeugt wurden. Verbraucher, die das ablehnen, können sich am Label "gentechnik frei" orientieren. Es wird staatlich kontrolliert.

Kein einheitliches SiegelAllerdings, so Greenpeace-Gentechnikexperte Alexander Hissting, sei die Kennzeichnung unübersichtlich und noch zu wenig bekannt. "Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Logos für gentechnikfreie Lebensmittel. Verbraucher wollen jedoch eine verlässliche Kennzeichnung, ähnlich dem EU-Biosiegel."

Auch die Lebensmittelbranche wartet erstmal ab. Mit gutem Beispiel voran ging die große Molkerei Campina, die für ihre Marke Landliebe seit einigen Monaten mit dem Label "ohne Gentechnik" wirbt. Die Händler tegut und Alnatura kennzeichnen die Produkte ihrer Eigenmarken ebenso wie verschiedene regionale Eier-, Fleisch- und Milchprodzenten. Sie alle garantieren, dass mindestens drei Monate vor der Produktion keine Gen-Pflanzen an ihr Vieh verfüttert wurden.

Höherer Preis für gentechnikfreie MilchViele Lebensmittelproduzenten zögern noch, sich der Kennzeichnung anzuschließen. Ein Fehler gerade für die Milchwirtschaft, findet Hissting: "Vor allem die vom Milchpreis gebeutelten Milchbauern und Molkereien können von der Kennzeichnung profitieren. Verbraucher sind bereit, für hochwertigere, gentechnikfreie Milch einen höheren Preis zu bezahlen." Die meisten Verbraucher lehnen den Anbau von Gen-Mais und Gen-Soja ab.

Quelle: Greenpeace zur Übersicht