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ARBEIT UND GESUNDHEIT - August 2010

Titelbild ARBEIT UND GESUNDHEIT August

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August 2010.

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Die alte Haseltalbrücke an der A3 im Spessart musste einer modernen Nachfolgerin weichen. ARBEIT UND GESUNDHEIT begleitete das Sprengteam mit der Kamera.

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| Bild: Schlafstörungen
© Ingram Publishing
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Prävention

Schlecht geschlafen?

[DAK/red 25.02.2010] - Viele Menschen leiden regelmäßig darunter, dass sie nachts nicht richtig zur Ruhe kommen. Der DAK-Gesundheitsreport 2010 zeigt, das rund vier Millionen Berufstätige unter schweren Schlafstörungen leiden. Weil sie kaum eine Nacht durchschlafen können, quälen sie sich jeden Tag übermüdet durch ihren Job.

Schlechter Schlaf als Auslöser für ernsthafte ErkrankungenWer regelmäßig schlecht schläft, ist nicht nur in seiner Leistungsfähigkeit im Job eingeschränkt. Auch Immunsystem und Stoffwechsel reagieren darauf, wenn die regenerierende Wirkung des Schlafs langfristig gestört ist. Vielen Betroffenen ist nicht klar, dass chronische Schlafbeschwerden die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, Infektionen den Weg bereiten und zu depressiven Erkrankungen führen können.

Gesellschaft ohne Schlaf?Eine der Hauptursachen besteht in der wachsenden Alltagsbelastung. Fast 40 Prozent der Menschen mit Schlafproblemen leiden laut der DAK-Befragung unter besonderem Stress oder Fehlbelastungen. Die Anforderungen an ihre Arbeitsleistung steigen stetig, zugleich wächst die Sorge um den Erhalt des Arbeitsplatzes. Daneben spielen auch gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle. Längere Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel, Ausweitung der Schichtdienste, unregelmäßige Arbeitszeiten und eine stetige Verlagerung von Arbeit in das Privatleben: Der natürliche Lebensrhythmus gerät zunehmend aus dem Takt.
Der Gesundheitsreport 2010 steht als Download auf der Website der DAK zur Verfügung.

Quelle: DAK zur Übersicht