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Aktion
Berufsperspektive Betriebsarzt
[VDBW/red 09.12.2009] - Mit der Aktion "docs@work" konnte der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) Ärzte-Nachwuchs für das Berufsfeld Arbeitsmedizin begeistern.Die approbierten Mediziner – alle um die 30 Jahre alt – brachte neben der fachlichen Kompetenz und ihren Kenntnissen aus Kliniken oder Arztpraxen vor allem Offenheit und Bereitschaft für eine neue Erfahrung mit: Wie plant ein Betriebsarzt die Wiedereingliederung nach einer Verletzung? Wie bekommt man die Lärmbelastung im Großraumbüros in den Griff? Was sind die häufigsten Erkrankungen am Arbeitsplatz? Drei Tage waren die Teilnehmer in Sachen Arbeitsmedizin unterwegs und erhielten Antworten auf ihre Fragen.
Mit "docs@work" hat der VDBW eine Aktion zum 60. Verbandsjubiläum ins Leben gerufen, hinter der sich eine spannende Herausforderung verbirgt, und die den Nachwuchs ins Blickfeld rückt. „Wir haben bewusst einen zeitgemäßen und öffentlichkeitswirksamen Weg gewählt, um junge Ärzte auf den Beruf des Betriebs- und Werksarztes aufmerksam zu machen“, so Verbandspräsident Dr. Panter.
Versorgungslücke in der Arbeitsmedizin„49,1 Prozent aller Betriebsärzte sind heute 60 Jahre oder älter. Es droht eine echte Versorgungslücke, wenn im Fachbereich Arbeitsmedizin keine ausreichende Anzahl junger Ärztinnen und Ärzte nachrückt“, erklärt Dr. Gerecke vom VDBW den Hintergrund der Aktion. In den nächsten Jahren werden mehr Arbeitsmediziner aus dem Beruf ausscheiden als derzeit nachrücken. Seit Langem mangelt es an Nachwuchskräften, immer häufiger können arbeitsmedizinische Stellen nicht besetzt werden.
"Ein richtig spannender Job"Für die arbeitsmedizinische Versorgung von rund 30 Millionen Vollbeschäftigten werden Betriebsärzte gebraucht - eine echte Berufsalternative für den ärztlichen Nachwuchs. Das finden auch die Teilnehmer von "docs@work": „Ich sehe die Arbeitsmedizin nach dieser Aktion als echte Alternative und bin vom Tätigkeitsbild positiv überrascht. Unsere aktuellen Eindrücke haben mit dem, was während des Studiums peripher zum Thema Arbeitsmedizin behandelt wird, wenig zu tun. Es ist tatsächlich ein richtig spannender Job", so Dr. med. Janina Bogdanski aus Hilden.
Die acht docs@work-Teilnehmer wissen jetzt aus eigener Erfahrung, was die Welt der Arbeitsmedizin zu bieten hat. Eine Fortsetzung der Aktion ist geplant.
Quelle: VDBW

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