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DGUV Arbeit & Gesundheit 5/6 2012

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| Bild: Mann auf Toilette
© Jenzig71 via photocase.de
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Gesundheitsschutz

Norovirus weiter auf dem Vormarsch

[TK/red, 06.01.2009] - Insbesondere in den Wintermonaten kommt es immer häufiger zu schweren Magen-Darminfektionen, die durch Noroviren ausgelöst werden, warnt die Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen. Sie rechnet in den kommenden Monaten mit einer starken Verbreitung des Norovirus.

Im Winter 2007/08 wurden nach Statistiken des Robert-Koch-Instituts mit rund 125.300 Erkrankten mehr als doppelt so viele Norovirus-Erkrankungen erfasst wie im Vorjahr mit rund 48.700 Fällen. Und die Tendenz steigt weiter - auch in diesem Winter! Besonders Ältere und immungeschwächte Menschen sollten deshalb vorbeugende Hygienemaßnahmen ergreifen.

Die Noroviren verursachen schwere Brechdurchfälle, die eine massive Austrocknung und im Extremfall den Tod zur Folge haben können. Das Virus ist sehr widerstandsfähig und hoch ansteckend. Meist wird es von Mensch zu Mensch übertragen - manchmal genügt hierfür schon ein Händeschütteln. Ideale Voraussetzungen findet das Virus in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Massive Ansteckungsquellen sind Stuhl oder Erbrochenes. Doch auch der Handkontakt an verschmutzen und nicht gründlich gereinigten Flächen wie Waschbecken, Tür - und Handgriffen kann ausreichen, um sich anzustecken. Besondere Vorsicht ist daher auch in Zügen, Bussen und Straßenbahnen geboten. Deshalb ist es wichtig, sich häufiger am Tag mit warmem Wasser und Seife die Hände zu waschen.

Die Infektion zeichnet sich durch Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchkrämpfen, Erbrechen und Durchfall aus. Nach rund 48 Stunden ist der Spuk meist vorbei. Im Falle einer Infektion sollte man viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei schweren Verläufen ist vor allem bei Kleinkindern und älteren Menschen unbedingt ein Arzt zu konsultieren.

Quelle: TK zur Übersicht