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DGUV Arbeit & Gesundheit 5/6 2012

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| Bild: zerbrochene Weihnachtskugel
© Ingram Publishing
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Für die Praxis

Stress unterm Baum?!

[DAK/red, 11.12.2008] - Von wegen „Oh du fröhliche…“Für viele hat Weihnachten nichts mit Ruhe und Besinnlichkeit zu tun. Alle Jahre wieder verwandelt sich das Fest der Liebe in ein Fest des Stress und des Ärgers. Die Erwartungen an die Festtage sind hoch, doch Harmonie lässt sich eben nicht auf Knopfdruck herstellen. Die DAK gibt Tipps, wie man dem Familienkrach vorbeugen kann.

Schon die Vorweihnachtszeit ist hektisch und mit Einkäufen, Vorbereitungen und Weihnachtsfeiern voll gestopft. Heiligabend entladen sich dann die Spannungen. Kleinigkeiten enden im Streit und oft kommen verdrängte Probleme zur Sprache. Wer ein paar Tipps befolgt, kann dem Familienkrach vorbeugen:

  • Locker an das Fest herangehen und nicht zu viel planen oder erwarten. Betrachten Sie Weihnachten am besten wie ein ganz normales Wochenende, an dem man nur etwas mehr Zeit für die Familie hat.


  • Vorher mit der Familie besprechen, wie sich jeder den Tag vorstellt, und dann einen gemeinsamen Nenner finden. Wer Lust hat und mutig ist, lässt den Ablauf eines Weihnachtstages vom Nachwuchs gestalten.


  • Machen Sie sich frei von oftmals lästigen Besuchsverpflichtungen. Eltern oder Schwiegereltern kann man auch an einem Adventswochenende besuchen. Wer möchte Weihnachten schon im Auto verbringen?


  • Lassen Sie sich Zeit für spontane Ideen und Aktivitäten. Ein Spaziergang durch den Wald, ein Besuch in der Eishalle oder im Schwimmbad durchbrechen die Routine.


  • Neue Gesellschaft belebt die oft eingefahrenen Familientreffen. Wie wäre es, gute Freunde dazu zu bitten? Auch wer alleine ist, sollte sich Freunde, nette Bekannte oder Nachbarn einladen.


  • Gemeinsam feiert es sich besser. Doch auch hier gilt: Erwartungen zurückschrauben.


  • Auszeiten sind erlaubt. Jeder sollte Zeit für sich alleine bekommen. Das gilt vor allem für ältere Kinder, die sich lieber mit ihren Freunden anstatt mit der Familie treffen.


Quelle: DAK zur Übersicht