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Europäische Forschungspartnerschaft für sichere und gesunde Arbeit beschlossen
[DGUV/red, 09.12.2008] - Das Institut für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und zwölf weitere europäische Forschungsinstitute haben am 7. November 2008 einen Forschungsverbund in Dublin gegründet. Dazu änderten die beteiligten Institutsleiter die Satzung der bereits bestehenden Partnerschaft für Europäische Forschung im Arbeitsschutz (PEROSH). Ziel ist, die wissenschaftlichen Einrichtungen noch enger zu vernetzen und ihre Forschungsaktivitäten zu koordinieren. Neben gemeinsamen Forschungsprojekten will sich PEROSH ab 2009 von einem eigenen Koordinator für europäische Angelegenheiten in Brüssel vertreten lassen.
Da die neue Form der Partnerschaft sehr viel mehr Abstimmung erfordert, sucht PEROSH ab 2009 einen eigenen Koordinator mit Sitz in Brüssel.
Arbeitsschutzforschung ist ein wirksames Instrument, um Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz vorzubeugen. In Deutschland haben die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen den gesetzlichen Auftrag, die Ursachen von arbeitsbedingten Gefahren für Leben und Gesundheit zu erforschen. Sie unterhalten dafür eigene Institute und fördern und finanzieren Forschungsvorhaben Dritter. Daneben stimmen sie sich mit europäischen und internationalen Partnerinstituten ab, um vorhandene Erkenntnisse zu nutzen und Doppelarbeit zu vermeiden.
Quelle: DGUV

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