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Großes Wissen über kleinste Teilchen
[DGUV/red 29.06.2009] - Umfassende Informationen zu Nanopartikeln und ultrafeinen Stäuben bietet das Institut für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung kostenlos in einem neuen Internetportal an. Fachleute und interessierte Laien können den aktuellen Wissensstand zum Thema, insbesondere zur Frage wirksamer Schutzmaßnahmen, mit wenigen Mausklicks abrufen."Über die Wirkung der Teilchen herrscht nach wie vor Unsicherheit. Gleichzeitig wächst insbesondere in den Betrieben der Druck, möglicherweise betroffene Arbeitsplätze zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen", sagt Dr. Markus Berges, Experte des BGIA. Mit seinem Internetangebot wolle das Institut deshalb vor allem Hinweise zu wirksamen Schutzmaßnahmen geben, aber auch den Stand des Wissens zum Thema Nanoteilchen insgesamt abbilden.
Das neue Internetportal des BGIA gibt einen grundsätzlichen Überblick über die Definition und Entstehung von Nanopartikeln und Ultrafeinstäuben und ihre vermutete Wirkung; es informiert über die Ergebnisse nationaler und internationaler Studien und Untersuchungen, über Messergebnisse an Arbeitsplätzen und einfache Messgeräte zur Ermittlung der Arbeitsplatzbelastung durch Nanoteilchen. Ein Glossar und zahlreiche Literaturverweise ergänzen das Angebot.
Ein wichtiger Bereich des Portals widmet sich der Prävention. Berges: "Soweit möglich, empfehlen wir hier erstmals auch Werte, mit denen sich die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen beurteilen lässt. Denn bis verbindliche Erkenntnisse über die Risiken von Nanopartikeln vorliegen, gilt: Vorbeugen!" Wie das in der Praxis gelingt, beschreibt das neue Internetangebot.
Das Internetportal des BGIA gibt einen grundsätzlichen Überblick über die Definition und Entstehung von Nanopartikeln.
Ein Hintergrundartikel der ZEIT klärt über die Risiken der winzigen Partikel auf.
Quelle: DGUV

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