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ARBEIT UND GESUNDHEIT - August 2010

Titelbild ARBEIT UND GESUNDHEIT August

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August 2010.

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Die alte Haseltalbrücke an der A3 im Spessart musste einer modernen Nachfolgerin weichen. ARBEIT UND GESUNDHEIT begleitete das Sprengteam mit der Kamera.

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| Bild: Ältere Frau
(C) Ingram
|

Aus der Wissenschaft

Rente mit 67 - Frauen fühlen sich fit genug

[INQA/red, 26.5.08] - 58 Prozent der Arbeitnehmerinnen in Deutschland meinen, ihrer Arbeit auch mit 67 Jahren noch gewachsen zu sein, 42 Prozent sehen dabei Schwierigkeiten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage für die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) unter 1.800 Arbeitnehmerinnen im Alter zwischen 44 und 60 Jahren.

Das Ziel der Studie "Rente mit 67 - Voraussetzungen zur Weiterarbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen": Frühzeitig mögliche Problembereiche zu identifizieren, um Personalverantwortlichen aber auch den Beschäftigten selbst Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Dass die Studie nur die weiblichen Beschäftigten in den Mittelpunkt stellt, kommt nicht von ungefähr: Frauen haben nach wie vor geringere Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten als Männer, sie verdienen weniger und sind vielfach in der Situation, Kindererziehung bzw. Pflegearbeit und Beruf zu vereinbaren. Frauen arbeiten außerdem eher in Teilzeit oder in zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen und sind in der Regel schlechter gegen soziale Risiken abgesichert.

Als besondere Hindernisse bei der Rente mit 67 sehen die Befragten ihre gesundheitlichen Voraussetzungen, vorherrschende Arbeitsbedingungen, die persönliche bzw. familiäre Situation sowie die Qualifikation. Auch wenn sich die Beschäftigten selbst in der Pflicht sehen, aktiv zu werden: von den Unternehmen erwarten sie vor allem Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Qualifizierung. Weitere interessante Ergebnisse der Studie beziehen sich auf die Aktivitäten, denen Arbeitnehmerinnen schon heute nachkommen, um ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten sowie Unterschiede zwischen Branchen und Statusgruppen.


INQA
INQA ist ein Zusammenschluss von allen, die in Deutschland für eine neue Qualität der Arbeit eintreten. Beteiligt sind zahlreiche Organisationen - vom Bund und den Ländern bis hin zu Unternehmen, Gewerkschaften, Stiftungen und Sozialversicherungsträgern. Das Motto von INQA lautet: "Wertschöpfung durch Wertschätzung". Dahinter steckt der Gedanke, dass Deutschland nur dann im globalen Wettbewerb bestehen kann, wenn es effizientes und effektives Wirtschaften mit einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur verbindet. INQA wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiiert und wird operativ von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) begleitet.



Quelle: Ole Lünnemann, Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Dortmund/Inqa

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