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Ausgabe Januar 2003 Ausgabe_2003_01
Hygiene
Die Haut verzeiht nichts
Hautkrankheiten nehmen dramatisch zu. In Deutschland stehen sie bereits an der Spitze aller Berufskrankheiten.Pusteln, Bläschen und Quaddeln suchen immer mehr Menschen heim. Viele müssen deshalb sogar ihren Wunschberuf aufgeben.
Es ist daher wichtiger denn je, die Haut zu schützen und zu pflegen. Wer sie schlecht behandelt, bekommt das schnell zu sehen und zu spüren.
Die Haut soll immer gründlich, aber schonend gereinigt werden: nicht öfter als nötig und mit so milden Reinigungsmitteln wie möglich. Am besten eignen sich hier Syndets. Bei stärkerer Verschmutzung kann man es mit einem Holzmehl oder mit Holzmehlseife aus der Apotheke versuchen. Bimsstein, Sand, Terpentin oder Waschbenzin sind ungeeignet, weil sie die Haut schädigen. Nach jeder Reinigung sollte die Haut eingecremt werden. Das gilt vor allem für die Hände. Creme hilft der Haut dabei, sich zu regenerieren. Es gibt sogar spezielle Hautschutzsalben, welche die Haut besonders gut schützen. Solche Hautschutzsalben sind jeweils vor Arbeitsbeginn und nach dem Händewaschen während des Arbeitstages aufzutragen und sorgfältig in die Hautfalten und Nagelfalze einzureiben.
Oftmals reicht der „Salbenhandschuh” jedoch zum Schutz nicht aus. Dann wird das Tragen von Schutzhandschuhen notwendig. Doch nicht jeder Handschuh aus Leder, Gummi oder Kunststoff ist optimal. Hier kommt es entscheidend auf die individuelle Verträglichkeit an. Im Gesundheitsbereich zum Beispiel sind Latexallergien weit verbreitet. Latexhandschuhe sollten soweit wie möglich durch latexfreie ersetzt werden. Die richtige Auswahl des Handschuhs ist in jedem Fall sehr wichtig. Und auch zum Feierabend: Hautpflege nicht vergessen!
Ruth Schmidt,
redaktion@arbeit-und-gesundheit.deMöchten Sie noch mehr Infos zu Hautpflege? Dann klicken Sie hier!

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